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Sunrise Ave, Schleyerhalle Stuttgart

Zugegeben, ich wusste die letzten Wochen vor dem Konzert nicht mehr, warum ich die 50 Euro ausgerechnet für Sunrise Ave ausgegeben habe, aber ich bin trotzdem hingegangen. Trotz der Befürchtung, dass ich dort einen Tinitus wegen dem Gekreische bekomme oder dort es extrem schwer sein wird, wirklich Spaß zu haben.
Und meine Befürchtungen haben sich bestätigt. Leider. Die Garderobe hat mir schon mal 3 Euro abgezogen, eine Coke (0,3!!!) für 4 und ein Bier für 5. es gab auch noch Fanbecher für 2 Euro mehr. Die hab ich mir dann doch nicht angetan. Die Shirts waren vom Preis her ganz akzeptabel, 20 Euro ungefähr, aber sahen nicht sehr ansprechend aus. Die Halle war knapp nicht ganz ausverkauft, ziemlich groß, etwas weniger als 15.000. Leider kam ich etwas zu spät um einen Platz zu bekommen, von dem aus ich vielleicht etwas hätte sehen können, ich war im hinteren Drittel. Die Bühne war ziemlich schlecht platziert, die Leinwand in Streifen geschnitten, dass man nur die Hälfte sehen konnte. Die Vorbands, eine davon hieß My first Band, waren in Ordnung, sie haben wie erwartet meinen Musikgeschmack nicht wirklich getroffen, aber okay, daran bin ich selbst schuld, wenn ich auf so ein Konzert gehe. Bevor Sunrise Ave auf die Bühne kam, wurde ein kleiner Clip gezeigt, der die Band selbst eigentlich nur zelebriert. Die Songs und die musikalische Leistung war auch gut, nur war es sehr auffällig, wie sehr die Band nur an Samu Haber aufgehängt ist. Er wurde zelebriert und herausgestellt, als wäre der Rest der Band annähernd nicht existent. Für mich war es sehr enttäuschend, denn dadurch, dass das Publikum eine so starre Struktur hatte, wurde es sehr wenig durchmischt und es bestand keine Chance mehr zu sehen. auch wurde man doof angeschaut wenn man mitgesungen hat oder gehüpft ist. Keine gute Stimmung da hinten. Außerdem war die Lautstärke gefühlt die, wie wenn ich meine Anlage ganz hoch drehe, man konnte sich nebenher noch locker unterhalten. es hat sich auch nicht wirklich live angehört. Die Interaktion mit dem Publikum war sehr wenig und da hinten wurde wirklich niemand mitgenommen.
Fazit: ich hätte mir die 50 Euro definitiv sparen sollen
15.2.14 16:11


Copia - Eleven : Eleven

ich hab auf dem weg durch die stadt ein album von einem straßenhändler in die hand gedrückt bekommen, eleven:eleven von copia. ich durfte den preis selbst bestimmen, ich hatte nur drei euro in der hosentasche. und nach dem durchhören: Ganz ehrlich, mehr wäre es mir nicht wert. Der gesang ist kaum verständlich und hat vielleicht einen ambitus von einer halben oktave. es gibt in der stimme keine "special-effects" wie shouts, growls oder screams, die das etwas interessanter gestalten würden. außerdem ist die stimme auch nicht wirklich meldodisch. das singt eben jemand. mehr nicht. die instrumente haben keine schwierigkeit in rhythmus oder harmonien eingebaut, es ist eigentlich immer das gleiche und macht es sehr leich zu kopieren. was einem sofort auffällt: in (fast) jedem lied tauchen streicher auf. Streicher? Bei Heavy Metal? Ernsthaft? Es gibt in diesem Album zwei Songs, die herausstechen: Hostility ist ein ziemlich brachiales stück, dass sie vor allem durch lautstärke auszeichnet. jedoch fehlen hier auch interessante rhythmische muster wie wechsel oder meldoieänderungen (wie es selbst bei SlipKnoT's All hope is gone und the pulse of the maggots) Und dann noch reflection, ein relativ ruhiges Instrumentalstück, das aber auch nichts größeres an sich hat. letztlich ist es ja geschmack, aber ich finde in diesen stücken nichts musikalisch aufregendes oder außergewöhnliches.
29.12.13 15:23


???

meine beste freundin fängt an auf meine internationale gesangskarriere geld zu setzen, dabei bin ich noch meilenweit davon entfernt. nur weil ich gerade für die schule an einem lied arbeite. hat das zu bedeuten, dass sie mich verarschen will?
29.12.13 15:05


BMTH - Stuttgart

Ein weiteres Mal im LKA Longhorn in Stuttgart, diesmal Bring Me The Horizon (11.11.13) Jetzt mal von ganz am Anfang: Die Schlage war extrem lang und es war extrem kalt. Nach ca. 15 Minuten war man endlich am Einlass, wurde dann erstmal abgetastet. Ich hatte einen schwarzen Mantel an, aber alles, was ich brauchte in meinen Hosentaschen verstaut. Die Türsteher haben nur meine (leeren) Jackentaschen abgesucht. Etwas fahrlässig. Dann an der Ticketkontrolle wurden 20-Jährige vor mir nach dem Ausweis gefragt, ich aber nicht (obwohl ich 4 Jahre jünger bin). Ein weiteres Mal etwas Fahrlässigkeit. Der Merch-Stand war eine Enttäuschung. Nicht wegen der Auswahl, die war gut, nur haben die Shirts 30 Euro aufwärts gekostet, ein Beanie ganze 25. Selbst beim Merch der Vorbands, von denen ich noch nie etwas gehört habe. (die gleichen Shirts gibt's bei EMP.de für 17 euro) Also ziemlich überteuert. Bier und Coke genauso. Fangen wir also mit der ersten Vorband an: Sights and Sounds aus Kanada. Der Stil war ziemlich rau, hatte auch einen passend rauen Gesang. Trotzdem blieb es noch ziemlich friedlich, nur wenig Mosh Pit. Die Musik war sehr eingängig. Es wurde aber sehr wenig bis gar nicht mit dem Publikum agiert. Die musikalische Qualität war Mittelklasse. Dann kam die zweite Vorband: Pierce the Veil aus Kalifornien. Der Stil war etwas mitreißender als der von Sights and Sounds, blieb dabei aber sehr abwechslungsreich und für den Mosh Pit geeignet. Die Band bestand aus sehr jungen Mitgliedern, ich schätze sie so alt wie BMTH. Dabei hatte der Sänger eine überraschend hohe Stimme, blieb aber damit sehr hart und rau. Sie haben das Publikum sehr stark eingebunden in Singalongs oder Aufforderungen zu Hüpfen. Leider war es ein sehr abruptes Ende und die Band verschwand einfach. Jetzt zum Headliner des Abends: Bring Me The Horizon. Nach einer Umbaupause von 20-30 Minuten und einigem Geschubse in den vorderen bis mittleren Reihen (die teilweise echt schmerzhaft waren, wenn man zwischen zwei riesigen Männern eingequetscht ist), kam endlich BMTH auf die Bühne. Die Band machte eine sehr gute Show mit einer guten Mischung aus alten und neuen Songs, auch gab es einen kleinen "Tempostopp" mit Deathbeds, bei dem man einen Moment durchatmen konnte, der war auch taktisch sehr gut gesetzt. Riesige Buchstaben im Hintergrund der Bühne dienten wunderbar als Showeffekte, generell wurde sehr viel mit der Lichttecknik gearbeitet. Von der Qualität: Wunderbar. Es gibt nichts zu bemängeln. Die Band hat sehr viel körperlichen Einsatz gezeigt, so sehr, dass Olis Stimme beim letzten Lied nicht mehr ganz funktionierte und das Publikum übernehmen musste. Auch hier gab es eine wahnsinnig große Einbindung des Publikums in Form mehrerer Wall of Deaths, Circle Pits und Aufrufen zum Hüpfen. Aber wie es nun mal ist, ist ein Konzert immer viel zu früh zu Ende. Generell musste man sehr stark seine Ellenbogen einsetzen und jeden Moment damit rechnen, entweder mit Bier überschüttet zu werden oder weggeschubst zu werden. Sehr viel körperliche Fitness also gefragt. Von der Lautstärke ging es sehr gut, es war angemessen laut, aber nicht zu laut, dass es in den Ohren piepst oder einem das Trommelfell platzt (selbst ohne Ohropax). Also: Gerne wieder!
12.11.13 12:25


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